Claudia Bechert-Möckel • Persönlichkeits- & Beziehungscoaching
Integrierte Lösungsorientierte Psychologie ILP® • Einzel- & Paarberatung in Dresden und Radebeul
INDIVIDUELLE PSYCHOLOGISCHE BERATUNG & PERSÖNLICHES COACHING + PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG + BEZIEHUNGSBERATUNG + PAARTHERAPIE
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Beziehungsstress und Paarprobleme- die häufigsten Ursachen für Beziehungskrisen

 Ein Beziehungs-Checkup für Paare

Was läuft eigentlich schief in unsere Beziehung? Haben wir uns auseinandergelebt? Warum können wir nicht mehr miteinander reden? Wo ist unsere Lust aufeinander geblieben?

Es sind genau diese Fragen, mit denen Paare häufig in die Paarberatung oder Paartherapie kommen. Die Antwort darauf ist für den Einzelnen oft gar nicht so leicht herauszufinden. Doch wenn es gelingt, den wirklichen Ursachen der Probleme auf den Grund zu gehen- dann ergibt sich daraus meist eine neue Chance für die Beziehung. Denn dann weiß man, wo man zusammen wieder ansetzen kann.

Das sind die wichtigsten Ursachen für Beziehungskrisen in Paarbeziehungen:


 

1) Alltag frisst Liebe


Den Alltag zusammen zu meistern, bedeutet in Paarbeziehungen auch meist, ein gutes Team zu sein, Aufgaben zu teilen und an einem Strang zu ziehen. Wunderbar, wenn das gelingt. Für das Funktionieren der Familie im Allgemeinen ist das eine gute Vorraussetzung. Für die Liebe allerdings bietet der Alltag auch reichlich Fallen: Gewohnheit schleicht sich ein, die Aufmerksamkeit lässt nach, die Gefahr für Missverständnisse und Kleinkrieg ist allgegenwärtig. Man geht sich öfter auf die Nerven. Wenn man nicht bewusst gegensteuert setzt mitunter sogar Langeweile ein, die Leidenschaft lässt nach, die Gespräche auch und irgendwann funktioniert man nur noch. Die Liebe bleibt auf der Strecke.

 

2) Den Partner verändern wollen


Was hat Sie am Anfang Ihrer Beziehung an Ihrem Partner angezogen? Ist es vielleicht genau das, was Sie heute am meisten stört? Da kann ich Sie beruhigen, damit sind Sie nicht allein. Jeder Mensch ist anders, hat andere Prägungen, Erfahrungen, ein anderes Naturell. Auch bestimmte Eigenarten, Sichtweisen und eine eigene Art mit Problemen umzugehen prägen den Charakter eines Menschen. Das zu verstehen und zu akzeptieren ist nicht immer einfach. Oft entstehen große Missverständnisse in Paarbeziehungen dadurch, dass wir einfach nicht verstehen, wie der andere tickt. Wir wollen verändern, Recht haben, überzeugen. Das gelingt allerdings so gut wie nie. Der Wesenskern eines Menschen bleibt, auch wenn man Kompromisse suchen und sich auf Lösungen einigen kann. Der einzige Weg sind Verständnis und Akzeptanz für das So-Sein des Partners. Schließlich wollen wir doch selbst auch so geliebt werden, wie wir sind. Mehr zu den verschiedenen Persönlichkeitstypen können Sie hier nachlesen: Psychograpie

3) Herabwürdigen, kleinmachen, dauernd kritisieren


Diese Verhaltensweisen sind meist die Folge einer fehlenden Akzeptanz für die Eigenheiten und Ansichten des Partners und treten sehr häufig im Streitfall auf.. Sie haben verheerende Folgen für die Beziehung. Denn wer sich abgelehnt, kleingemacht und dauernd kritisiert wird, verliert mit der Zeit das Vertrauen in die Liebe und die Tragfähigkeit der Beziehung. Die Wirkung wird auch wegen des Wunsches nach Harmonie nicht immer sofort deutlich, auf lange Sicht allerdings wird die Beziehung vergiftet.

 

4) Wenig Anerkennung, viel Kritik


Wertschätzung, Anerkennung, Würdigung, kleine Gesten und Liebesbeweise- wir alle brauchen das Gefühl geliebt, gemocht, gehalten zu sein. Aber wann haben Sie ihrem Partner das letzte Mal gezeigt, dass er oder sie etwas ganz Besonderes ist? Wünschen Sie sich selbst auch manchmal etwas mehr Anerkennung oder Aufmerksamkeit, vielleicht sogar ein Kompliment, so wie am Anfang Ihrer Beziehung?
Mit der Zeit nimmt die Neigung zur Kritik in Paarbeziehungen zu, Beschwerden werden häufiger. Parallel dazu nimmt die Anerkennung, Würdigung und Wertschätzung meist ab- eine fatale Entwicklung. Denn beide Partner fühlen sich dann irgendwann nicht mehr gesehen, verstanden und geliebt.

 

5) Wiederkehrender destruktiver Streit und gegenseitige Verletzungen


Destruktiver, verletzender Streit gehört zu den häufigsten Gründen für Trennungen, denn auch wenn Sie sich nach jedem Streit wieder versöhnen, bleiben doch Verletzungen und Narben und mit der Zeit verhärtet sich die Beziehung regelrecht. Durch die Wiederkehr der immergleichen Streitmuster verstärkt sich das Problem noch. Das tragische am destruktiven Streit: dahinter steckt eigentlich immer der Wunsch nach einer Lösung. Lesen Sie hier "Warum destruktiver Streit Gift für Ihre Beziehung ist und wie Sie Ihre Paarprobleme wirklich lösen können."

 

6) Mauern, schweigen, ignorieren


Wenn Probleme sich anstauen, wenn der Beziehungsfrust zunimmt und man sich nicht mehr wohl fühlt in der Beziehung, dann wird es Zeit die Dinge anzusprechen. Doch das gelingt nicht jedem. Manchmal ist es der Wunsch nach Harmonie, der einen dazu bringt zu schweigen und den Ärger runterzuschlucken- manchmal ist es die Angst vor der Auseinandersetzung. Aber auch Angst, den Partner zu verlieren kann der Grund dafür sein, dass Menschen Ihre Probleme und unerfüllten Bedürfnisse verdrängen und in die innere Resignation gehen. Für die Partner der "Schweiger" ist das ebenfalls eine Katastrophe. Für sie bricht die Verbindung zusammen und sie erreichen den anderen nicht mehr...

 

7) Wenig körperliche Nähe, kaum Sex


Berührungen, körperliche Nähe, Zärtlichkeit und Sex gehören zu einer gelingenden Partnerschaft. Sie stärken die Verbindung zwischen den Partnern, das Vertrauen in die Beständigkeit der Beziehung und das Gefühl, geliebt zu sein. Sex macht glücklich, körperliche Nähe weckt Zuneigung. Berührung schafft Wohlgefühl. Dazu können auch schon kleine Gesten, wie Umarmungen, Streicheln, oder massieren beitragen. Und auch wenn sich die Leidenschaft mit den Jahren verändern mag, ist es möglich, Sie auch in einer Langzeitbeziehung lebendig zu halten. Lesen Sier hier mehr zum Thema "Lebendiger Sex in Langzeitbeziehungen"

 

8) Flucht in Arbeit, Sucht oder Affären


Wenn die Beziehung schwierig wird und Lösungen nicht möglich scheinen, treten Partner manchmal den Fluchtweg an. Viel "Arbeit" ist zum Beispiel ein (manchmal auch unbewusster) Grund, sich nicht mit den Problemen der Beziehung herumquälen zu müssen und sie auf diese Weise irgendwie zu umgehen. Auch die Flucht in Alkohol, Spielsucht oder Affairen kann dieselbe Wirkung haben. Kurzfristig mag das vielleicht Ablenkung verschaffen, langfristig bleiben die wahren Probleme ungelöst. Mehr zum Thema lesen Sie hier "Wie umgehen mit dem Seitensprung?"

 

9) Du kannst mich einfach nicht verstehen- Schwierigkeiten der Paarkommunikation


Miteinander reden bedeutet nicht zwangsläufig, endlos Probleme zu wälzen. Es geht darum, miteinander im Austausch zu sein. Teilzuhaben am Leben des Partners, zu verstehen was den anderen bewegt, ihn gerade glücklich oder unglücklich macht. Es bedeutet, sich zu interessieren für die Erlebniswelt des Partners, zuzuhören und einfach da zu sein. Gelingt das nicht (mehr), verlernen wir uns kennen und wissen irgendwann nicht mehr, wer der andere eigentlich ist.

 

10) Jeder macht seins


Wann haben Sie das letzte Mal etwas gemeinsam unternommen? Gibt es gemeinsame Erlebnisse oder Rituale, die nur Ihnen und ihrer Partnerschaft gehören? Beziehung braucht gemeinsame Erfahrungen und gemeinsames Erleben. Sie bilden ein tragbares Fundament und sind genauso wichtig, wie gemeinsame Ziele. Wenn jeder seiner Wege geht und man irgendwann nur noch nebeneinander her lebt, dann muss man sich nicht wundern, wenn eine Kluft zwischen den Partnern entsteht. Die häufigste Ausrede ist dann meist: "Keine Zeit!". Und gerade dann ist es wichtig, dass Sie sich die Zeit nehmen.

 

11) Alte Verletzungen, die nicht heilen können


Alte Wunden, die nicht heilen können, brechen immer wieder auf und machen Beschwerden. Das gilt auch in Beziehungen. Ungeklärte Konflikte und verletzte Gefühle, die verdrängt oder nicht wahrgenommen wurden, suchen sich immer wieder einen Weg an die Oberfläche der Beziehung und sorgen regelmäßig für neuen Konfliktstoff. Sie wirken toxisch auf Beziehungen. Oft "tarnen" sich alte Verletzungen auch und kommen als der berühmte "Streit um Kleinigkeiten" daher. Hinter dem Generve um die nicht verschlossene Zahnpastatube steckt dann fast immer etwas viel tieferes, ein verletztes Bedürfnis oder eine schwelender Konflikt.

 

12) Ungelöste persönliche Probleme


Wie geht es Ihnen gerade? Sind Sie zufrieden mit Ihrem Leben? Unsere eigene innere Dynamik beeinflusst unsere Beziehungen nachhaltig, denn unser Leben ist ein Zusammenspiel von Wechselwirkungen. Wir selbst sind immer beteiligt. In unserem Job, in Beziehungen und bei allem was wir sonst noch tun. Gut für sich selbst zu sorgen, mit sich selbst und der Welt in Einklang zu stehen, ist eine gute Vorraussetzung, um auch in Beziehungen, souverän, vertrauensvoll und gelassen zu sein. Sind wir entspannt und zufrieden, trägt das natürlich zum Gelingen der Partnerschaft bei.

 

13) Die Abwärts Spirale der Resignation


Resignation und innerer Rückzug gehören zu den größten Beziehungskillern. Wenn man gar nicht mehr daran glaubt, dass die Beziehung gelingen kann, ist man auch nicht bereit, etwas dafür zu tun. Das Denken wird pessimistisch, vielleicht lehnt man den anderen sogar ab. Das zeigt sich auch im Verhalten und so rücken die Partner immer weiter voneinander ab. Oft wird dann nicht mal mehr gestritten. Respekt und Achtung lassen nach, anstatt Zuneigung breitet sich Verbitterung aus.

 

14) Sich für die Beziehung aufopfern und eigene Bedürfnisse vernachlässigen


Kompromissfähigkeit und Anpassung sind soziale Fähigkeiten, die existenziell wichtig sind für Beziehungen. Doch genauso wichtig ist es, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen, Grenzen zu ziehen und sich durchsetzen zu können. Nicht immer gelingt dieser Balanceakt in Partnerschaften. Manche Menschen neigen dazu, es anderen Recht zu machen und sich übermäßig anzupassen. Sie machen sich manchmal regelrecht abhängig von Ihrem Partner und vernachlässigen dabei Ihre eigenen Interessen und Ihre eigene Entwicklung. Eine fatale Dynamik.


 

Bitte erschrecken Sie nicht gleich, wenn Ihnen etwas davon bekannt vorkommt. Es gibt sicher keinen Grund zur Panik. Aber vielleicht finden Sie nun den einen oder anderen Grund, um zu reagieren?
Sprechen Sie die Schwierigkeiten in Ihrer Beziehung an. Das ist der erste Schritt für eine mögliche, gemeinsame Lösung. Ich möchte Ihnen gerne dafür Mut machen. Eine Anleitung für ein lösungsorientiertes Beziehungsgespräch finden Sie hier: Tipps zur Paarkommunikation


 

Sie brauchen Hilfe bei der Klärung und Überwindung Ihrer Beziehungsprobleme? Eine Paarberatung oder Paartherapie bietet Ihnen einen geschützten Raum, um Beziehungsprobleme zu besprechen, zu klären und Ihre Beziehung nachhaltig zu verbessern. Gerne vereinbare ich einen kostenfreien Kennenlerntermin mit Ihnen. Ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihre Mail. Kontakt

Herzlichst, Ihre Claudia Bechert- Möckel

2016-07-20

Sie möchten wissen, wie eine Paarberatung abläuft? Hier finden Sie die Antwort auf die häufigsten Fragen. "Macht eine Paarberatung für uns Sinn?"

 

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